Ein Schimmelpilzsuchhund bietet im Falle eines Falles punktgenaue Anzeige des Schimmelpilzbefalls.
Schimmelpilzsporen sind überall vorhanden und treten natürlicherweise auch in der Außenluft auf. Probleme entstehen dann,
wenn im Innenraum an Wänden, auf Tapeten oder hinter Holzverkleidungen Schimmelpilzbefall entsteht meistens als Folge von
Durchfeuchtungen (z.B. Wasserschäden, verkehrtem Lüften oder Wärmebrücken. Diese Schimmelpilze sind als farbige, dunkle oder auch
weißliche Flecken erkennbar, zum Teil mit einem schwach pelzigen Charakter. Schimmelpilze vermehren und verbreiten sich über Sporen,
welche sie an die Luft abgeben. Teilweise sind sie auch an Staubpartikel gebunden und können Stoffwechselprodukte an diese abgeben.
Sieht man den Pilz nicht, bemerkt man ihn oft durch seinen charakteristischen muffig-modrigen Geruch. Ist der Schimmelpilz nicht
sichtbar, kommen unsere Schimmelsuchhunde zum Einsatz.
Eine lufttechnische Messung ist auch möglich, gibt aber nur an, dass irgendwo im Raum ein Befall besteht, jedoch nicht wo die
Ursache herkommt.
Dadurch kann bei der Suche mit einem Schimmelssuchhund ein geringerer Sanierungsaufwand
verbunden sein !
Der Hundeführer und der Schimmelsuchhund sind ein Team, der Hundeführer sollte die Zeichen des HundesEin hoher Spieltrieb, eine leichte Führigkeit und Aggressionslosigkeit sind Voraussetzung für eine Ausbildung zum Schimmelsuchhund. Dabei werden ständig wechselnde Gebäude/Häuser und verschiedenste Sporen/Schimmelarten zum Einsatz gebracht. Es wird der Spieltrieb des Hundes belohnt, wenn er entsprechend fündig geworden ist. Ziel der Ausbildung: Ziel ist es, dass der Hund mit Spaß und Freude das Objekt durchsucht und bei einer eventuellen Kontaminierung durch eindeutige Zeichen genau meldet, wo die Schimmelpilzbelastung ihren Ursprung hat. Da oft der ganze Raum kontaminiert ist, gehört das genaue Ausarbeiten der Ursprungsstelle des Schimmelpilzes zum schwierigsten Teil der Ausbildung, die die meiste Zeit in Anspruch nimmt. Das hilft bei der Begutachtung und auch bei notwendigen Sanierungsarbeiten und erspart unnötige und kostenintensive Stemmarbeiten. Besonders an unsichtbaren Stellen, hinter Fliesen, im Mauerwerk oder Gipskartonwänden können Schimmelpilzsuchhunde zuverlässig eine Belastung mit Schimmelpilzen anzeigen.
verstehen und richtig interpretieren können.
Hat man sich für den Einsatz eines Schimmelsuchhundes entschieden, ist es sogar möglich, ein großes
betroffenes Objekt, z.B. eine Schule oder Ähnliches, innerhalb von wenigen Stunden mit einem oder
mehreren Schimmelsuchhunden zu untersuchen. Ist Schimmelpilz vorhanden, wird der Hund es finden.
Würde man dasselbe Gebäude mit Hilfe von Feuchtigkeitsmessungen untersuchen, würde es mehrere
Tage dauern und die Ursache des Schimmelpilzes könnte man kaum entdecken, von den Kosten ganz zu schweigen.
Selbst wenn der Schimmelpilz die Zimmerdecke befallen hat, ist der Schimmelsuchhund mit seinem
Hundeführer in der Lage die befallenen Stellen zu orten und anzuzeigen. Der Schimmelpilzgeruch befindet
sich im Raum und dadurch, dass der Hundeführer seinen Hund genau lesen kann, sieht er an seinem
Verhalten, wo der Schimmelhund den Schimmelpilz anzeigt. Kratzt er z.B. an der Fußleiste, befindet sich
darunter der Schimmel, schaut er nach oben oder stellt sich an der Wand hoch, bedeutet es, dass in
dieser Richtung gesucht werden sollte. Ist die Decke gleichzeitig der Fußboden der nächsten Etage,
wird der Schimmelhund in jedem Fall die Stelle auf dem Boden anzeigen.
Nach dem Auffinden und Anzeigen des Schimmels durch den dafür spezialisierten Schimmelsuchhund ist die
Arbeit des Mensch-Hund-Teams Voraussetzung um mit guten Mensch-Hund-Teams zu arbeiten ist eine mehrere
Monate bis Jahre dauernde Ausbildung von einem qualifizierten, erfahrenen Trainer.
erledigt. Da der Hund nur anzeigt, dass es sich um eine Stelle handelt,
die mit Schimmelpilzsporen belastet ist und nicht wie groß der Schaden ist und um welche Sorte es sich
handelt, muss hinterher ein dafür ausgesuchter Spezialist, z.B. ein Experte für Feuchtigkeits- und
Schimmelschäden, hinzugezogen werden, der weitere Maßnahmen zur Sanierung einleitet.